Geschichte

Schon immer war in Wangen unsere alemannische Fasnacht hochgehalten und gepflegt worden. Vor hundert Jahren schon und früher ist immer etwas los gewesen, mit dem Schmotzige Dunschtig als Haupttag. Die örtlichen Vereine beteiligten sich dabei seit ihrem Entstehen sehr intensiv. Auch ernste Schwierigkeiten konnten die Wangener nicht davon abschrecken. So mussten die Verantwortlichen, die nach dem Krieg erstmals wieder einen Narrenbaum aufgestellt hatten – natürlich ohne obrigkeitliche Genehmigung – zur Strafe einige Tage nach Konstanz Kohle schippen. Ende der 50er Jahre entschlossen sich einige Fasnachtsnarren, eine Narrenzunft zu gründen, um das Brauchtum weiterzuführen und der Fasnacht neue Impulse zu geben.

Der Zunftnahme geht auf zweierlei Gedankengut zurück:

  1. Version

An einer Fasnachtsveranstaltung des Turnvereins 1960 brachte Hans Singer die leibhaftigen Moofanger, Urahnen der Wangener, auf die Beine. Die Wangener Turner tanzten somit bereits 9 Jahre vor Neil Armstrong hinauf zum Mond.

  1. Version

Eine Anekdote, die von Bruno Epple auch in Verse gefasst wurde:
Aufgrund knapper Gemeindefinanzen diskutierte der Gemeinderat über neue Geldquellen. Auf dem Nachhauseweg sahen sie wie der Mond sein ganzes Silber im Untersee verlor, der silbern glänzte. Mit Schapfen wurde das Silber in ein Güllefaß abgeschöpft. Bei Verteilung der Reichtümer am anderen Morgen war aber nur Wasser „mit eme Gschmäckle“ darin.